Mittwoch, 15. Januar 2014


wir dürfen bei dieser Gelegenheit doch sagen, dass wir diesbezüglich sehr zurückhaltend sind, auch wenn wir das eine oder andere vorlegen, so sind wir doch der Meinung, dass unser Leben zur Hauptsache aus anderen Erfahrungen besteht, aus der Erfahrung von Sand, von kleinen Steinchen, von Millionen und Abermillionen von winzigen banalen Momenten, aus denen vielleicht, sehr vielleicht, unter günstigen Umständen, etwas werden könnte, pugnaverunt contra me, wer das hier liest, zeuh mich, liest Schlimmeres als in diesem amerikanischen Mammutwerk steht, der Amerikaner ist nicht genau genug, er hat die ganze Obszönität des Lebens nicht genau genug gesehen beziehungsweise gar nicht gesehen,

altráeme en pos de ti, und im übrigen, wenn wir jetzt an dieser Stelle nichts sagen, so heisst dies nicht, dass wir nicht an anderer Stelle vielleicht noch etwas sagen würden, corramos, wir haben an anderer Stelle mehr gesagt, in einem Theaterstück, das zurzeit aus kleinen Teilen besteht, die wir lieber nicht zusammensetzen, weil diese Dinge doch besser wie interkontinentale Raketen zerlegt in gutbewachten Kammern ruhen, posuerunt me custodem, das Projekt Menschheit muss funktionieren, das ist das Wichtigste, die Menschen müssen überleben, es darf daher nicht zu grosse Vertrautheiten geben, o nein, sie müssen sich als Fremde begegnen, die sich nie verstehen werden,

wie käme dies heraus, wenn jeder verstanden würde, zeuh mich noch dir, unser ganzes Wirken und Tun und Streben gewinnt seine Kraft aus dem Unverstandensein, nur keine Vertrautheit, so spricht die Natur, in vineis, keine Freundschaft, bitte jeder für sich, bitte alle gegen alle, vineam meam non custodivi, wie sich behaupten, mit welchen Konzepten, welchen Einstellungen, Stöcken, Spiessen, Panzern, Täuschungen, Heucheleien, Lügen, Tricks, es steht uns eine begrenzte Auswahl zur Verfügung, und es scheint, als ob wir schon alles ausgetestet hätten, Com o néctar da vida,

 

ganz wunderbar, laudamus te, Julian, well, er behauptete, durch die Torheit der Galiläer, die er als eine den Menschen verächtliche und den Göttern verhasste Sekte fanatischer Schwärmer schildert, sei das Römische Reich an den Rand des Abgrundes gebracht worden, the comic book and me, und er gibt in einem öffentlichen Edikt deutlich zu verstehen, zuweilen könne ein rasender Kranker durch heilsame Zwangsmassnahmen Gesundung finden, just us, er war anscheinend der Meinung, dass er die Gemeinschaft mittels seiner unverdaulichen Prosa schützte, Zwei klagende Engel,

Leben ist Schreiben, wenn nötig bis zur völligen Erschöpfung und manchmal unter dem Einfluss von Drogen, und alles, was nicht aufs Papier geht, ist es selten wert, gelebt worden zu sein, te rogamus, und der Herzog von Saint-Simon schreibt, dass Madame de Puissieux bei den endlosen Zeremonien am Hofe Ludwigs XIV. vor lauter Langeweile ihren teuren Spitzenschal aufass, Bergvagabunden sind treu, mer selis hihnäh als öppis Nattührlichs, ganz psunders wämer en gwüsse Grahd vo Inteligänz hebi, mer seli dahs nid so trahgisch näh, mer seli degäge Technikke ahwände, Truurtechnikke, Heiliger Georg, man muss etwas Neues machen um etwas Neues zu sehen, audi nos, man sagt, es gäbe eine Quelle, von der man brenne nach der Hurerei, lebt wohl,

 

Montag, 30. Dezember 2013

Sonntag, 29. Dezember 2013


die Bibliothek der Gnade wurde im Jahre 1997 gegründet, in sämtlichen Zeitungen erschien eines Novembertages 1997 die gleiche Annonce, es sei, hieß es dort, eine Spezialbibliothek geschaffen worden, ihr Ziel bestünde in der Sammlung, Archivierung und dem öffentlichen Zurverfügungstellen all derjenigen Werke, die keinen Verlag gefunden hatten, benedicimus te, bitte verlassen Sie den Platz sofort, sie haben hier nichts zu suchen, sie provozieren doch nur, we caught the bus, der sein Gesicht war von übermenschlicher Schönheit verklärt, es war, als ob plötzlich eine Gottheit nach Düdingen herabgestiegen wäre, the poor little chauffeur, besonders grossartig war die Aufforderung des Demo-Organisators Monty Schaedel an die Polizei, adoramus te, wir alle sind so borniert, dass wir immer glauben, recht zu haben,

Mittwoch, 18. Dezember 2013


oh man, und so lässt sich ein ausserordentlicher Geist denken, der nicht allein irrt, sondern sogar Lust am Irrtum hat, I got a stiffy, Moche-Kultur, um 260 nach Christus, die wundervollen Schmuckstücke, Grabbeigaben für einen Fürsten, weisen auf eine hierarchisch gegliederte Gesellschaft und eine grausame Welt von Dämonen und Göttern hin, though, she was back in bed, are my feelings of love chaotic and stressful, mit deim smack, eine Kugel, eine Kugel in den Kopf, das ist das Einzige und Ehrlichste und Vernünftigste, aber das lassen wir doch wohl bleiben, einstweilen, soweit haben uns die Kräfte noch nicht verlassen,

ich lauf noch dir alz ich mag, wir haben noch immer hinreichend Lebensenergien in den Adern und werden sie noch eine ganze Weile lang haben, wir sind zäh, haben starke Entelechie, eine Bauernnatur, eine auf die Bauernnatur aufgesetzte Arbeiternatur, wir werden mit jedem Mist und jeder Last und jedem Dreck fertig, und wir sind ja bei alledem noch produktiv, zeuh mich noch dir, wenn sich der Mensch in Umständen befindet, die zu dem Raume, den sein Geist einnehmen sollte, in keinem Verhältnisse stehen, wenn er eingeengt, umwunden und verstrickt ist und er lange dagegen gearbeitet hat, gewöhnt er sich endlich zu einer dunkeln gutmütigen Geduld und folgt gelassen den trüben Pfaden seines Schicksals,

in vineis vineam meam, wenn dann manchmal ein Blitz aus einer höheren Sphäre ihn umleuchtet, schaut er freudig auf, die Seele erhebt sich, er fühlt sich wieder, doch bald, von der Schwere seines Zustandes niedergezogen, gibt er das wieder geahndete Glück mit gelindem Murren wieder auf und überlässt sich nach geringem Widerstreben der Gewalt, die den Stärkern wie den Schwachen dahin reisst, mit deim smack, wollte eine Frau der Liebe leben, wie die Dichter es empfehlen, so würde sie aus der Gesellschaft ausgestossen werden, die nur eine einzige ehrbare Rolle für sie bereithält, die der Ehefrau, währ effcehweh,