die Bibliothek der
Gnade wurde im Jahre 1997 gegründet, in sämtlichen Zeitungen erschien eines
Novembertages 1997 die gleiche Annonce, es sei, hieß es dort, eine
Spezialbibliothek geschaffen worden, ihr Ziel bestünde in der Sammlung,
Archivierung und dem öffentlichen Zurverfügungstellen all derjenigen Werke, die
keinen Verlag gefunden hatten, benedicimus te, bitte verlassen Sie den Platz sofort, sie
haben hier nichts zu suchen, sie provozieren doch nur, we caught the bus, der
sein Gesicht war von übermenschlicher Schönheit verklärt, es war, als ob
plötzlich eine Gottheit nach Düdingen herabgestiegen wäre, the poor little
chauffeur, besonders grossartig war die Aufforderung des Demo-Organisators
Monty Schaedel an die Polizei, adoramus te, wir alle sind so borniert,
dass wir immer glauben, recht zu haben,
Sonntag, 29. Dezember 2013
Mittwoch, 18. Dezember 2013
oh man, und so lässt sich ein ausserordentlicher Geist denken, der nicht allein
irrt, sondern sogar Lust am Irrtum hat, I got a stiffy, Moche-Kultur, um 260 nach Christus, die
wundervollen Schmuckstücke, Grabbeigaben für einen Fürsten, weisen auf eine
hierarchisch gegliederte Gesellschaft und eine grausame Welt von Dämonen und
Göttern hin, though, she was back in bed, are my feelings of love
chaotic and stressful, mit deim smack, eine Kugel, eine
Kugel in den Kopf, das ist das Einzige und Ehrlichste und Vernünftigste, aber
das lassen wir doch wohl bleiben, einstweilen, soweit haben uns die Kräfte noch
nicht verlassen,
ich
lauf noch dir alz ich mag, wir haben noch immer hinreichend Lebensenergien in den
Adern und werden sie noch eine ganze Weile lang haben, wir sind zäh, haben
starke Entelechie, eine Bauernnatur, eine auf die Bauernnatur aufgesetzte
Arbeiternatur, wir werden mit jedem Mist und jeder Last und jedem Dreck fertig,
und wir sind ja bei alledem noch produktiv, zeuh
mich noch dir, wenn sich der Mensch in Umständen befindet, die zu dem
Raume, den sein Geist einnehmen sollte, in keinem Verhältnisse stehen, wenn er
eingeengt, umwunden und verstrickt ist und er lange dagegen gearbeitet hat,
gewöhnt er sich endlich zu einer dunkeln gutmütigen Geduld und folgt gelassen
den trüben Pfaden seines Schicksals,
in
vineis vineam meam, wenn
dann manchmal ein Blitz aus einer höheren Sphäre ihn umleuchtet, schaut er
freudig auf, die Seele erhebt sich, er fühlt sich wieder, doch bald, von der
Schwere seines Zustandes niedergezogen, gibt er das wieder geahndete Glück mit
gelindem Murren wieder auf und überlässt sich nach geringem Widerstreben der
Gewalt, die den Stärkern wie den Schwachen dahin reisst, mit deim smack, wollte eine Frau der Liebe leben, wie die Dichter
es empfehlen, so würde sie aus der Gesellschaft ausgestossen werden, die nur
eine einzige ehrbare Rolle für sie bereithält, die der Ehefrau, währ effcehweh,
Samstag, 23. November 2013
Donnerstag, 21. November 2013
Comtesse Laure de Chevigné, blond, schön, witzig, um die dreissig, verheiratet
mit Comte Adhéaume de Chevigné, einem Kammerherrn des bourbonischen
Thronanwärters, Über den Knaben, er hat auch sehr viele Schriften,
Gedichte und Paränesen hinterlassen, even I got a stiffy, und entsprechend der Aufgipfelung, mit der das
Empfindungsvermögen mit der Gutheit geeint ist, ist die Aufgipfelung, mit der
er Gott in Gott dieselbe Gutheit gibt, denn er empfängt es nur, um es zu geben,
that Thou wouldst spare us, Arbeiten jeder Art
und jeglichen Umfangs seien willkommen, die Bibliothek mache keine
Unterschiede, Tagebücher, verschmähte Enzyklopädien, Waschzettel, Abhandlungen,
Träume, Spruchsammlungen, Witze, Pamphlete, Romane, was auch immer in
Schriftform vorliege und gedemütigt sei, es fände nun seinen Ort und seine
Signatur,
Anubis, die Galaxien müssen sich relativ zu den voids gebildet haben,
wo sie derzeit sind, und die voids die Verteilung der Galaxien zum
Zeitpunkt ihrer Entstehung reflektieren, Cujus decor dum perorat, man chuit, ouh si ein prunno, da man aber
prinne fone huorgiluste, Treubleibend, ein regelmässig
wiederkehrender Hauptdarsteller des Moche-Olymps ist dessen oberste Gottheit, Ai-Apaec,
der Kopfabschneider, ein fratzenhaft-anthropomorphes Wesen, das meist in der
einen Hand das tumi genannte Opfermesser und in der anderen einen
abgeschlagenen Menschenkopf hält,
um den Hals trägt er eine Kette aus Uhuköpfen, Über Freiwilligkeit, im
März 1893, unzufrieden damit, nur den Hut lüften zu dürfen, wenn er ihr auf der
Strasse begegnete, begann Proust, in der Nähe ihres Hauses, in der Rue de
Miromesmil, in der Avenue de Marigny oder in der Avenue Gabriel zu warten, glorificamus
te, weil er wusste, dass sie auf dem täglichen Weg zu ihrem Liebhaber,
Comte Robert de Fitz-James, bald vorbeikommen würde, non custodivi, doch gerade über diese Rolle schweigen die
Dichter, denn sie ist unpoetisch, die dichterische Phantasie, die das Bild
einer freien, dem Manne gleichen, ja überlegenen Frau entwarf, war blosse Phantasie,
da die Frau ja keinen Liebhaber haben durfte,
Mittwoch, 20. November 2013
smack, poetische Liebe muss
immer unfruchtbar sein, Kinder würden die Unbedingtheit und Ausschliesslichkeit
der Liebe und eines Lebens zu zweit nur stören, die Dichter lassen die Frau
niemals schwanger werden, Soave, wenn
man getrunken hat, weiss man das Rechte, gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam, eine rätselhafte
Meeresgottheit ist der Krebsdämon, ein wundersames Mischwesen aus Mensch und
Schalentier, Über Gegensätzliches, jedes eingereichte
Manuskript werde mit Freuden angenommen und zugleich einer konservatorischen
Behandlung unterzogen, um es für spätere Jahrhunderte und deren klügeres Urteil
haltbar zu machen, jedermann habe, Tag und Nacht, Zutritt zur Bibliothek,
Sonntag, 10. November 2013
komm
her, wissen
Sie aber, wie ich es mir denke, der
Mensch muss wieder ruiniert werden, Liebe ist eine blosse Illusion, sie
schafft gleichsam ein zweites Universum für sich, sie umgibt sich mit Dingen,
die nicht existieren oder die ihre Existenz allein der Liebesphantasie
verdanken, ruiniert, bis ins 18.
Jahrhundert stammen nahezu alle Liebesbriefe, die unter dem Namen einer Frau
umlaufen, von männlichen Verfassern. ich
lauf noch dir, der weibliche Brief ist eine männliche Phantasie, die sich
erträumt, dass die Frau nicht nur Objekt, sondern auch Subjekt der Liebe sei, wir setzen uns zu Tisch, do I want to hear "I love you!",
Abonnieren
Posts (Atom)
